Angezeigt: 1 - 3 von 8 ERGEBNISSEN

Vater, Vollzeitjob, Trainer, Vereinsvorstand, Schüler und was noch?

Grüßt euch! Heute geht es um die verschiedenen Rollen, die ich eingenommen habe und vielleicht noch einnehmen möchte. Wo ist die Grenze und was vereinbar? Ist das noch eine normale Work-Life-Balance oder überschreitet man schon seine Grenzen?

Geht es euch vielleicht ähnlich? Man steht mit der Zeit mitten im Leben, überschreitet langsam die Grenze der magischen 30 und sucht die restlichen Stunden, die am Tag einfach fehlen.

Derzeit ist es folgendermaßen: Ich arbeite Vollzeit, komme nach Hause, checke die Mails für den Verein, lade die Familie ein und fahre zum Training. Dort widme ich mich meiner Gruppe, beantworte die Fragen der Eltern, halte Rücksprache mit den Trainern und dem übrigen Vorstand. Dann geht´s ab nach Hause, Abendessen, Blog auf Funktionalität checken und Prüfungsprogramm durchgehen, damit mein eigenes Training nicht auf der Strecke bleibt. Dann wird das Kind ins Bett verfrachtet und man setzt sich für ein zwei Stunden hin und entspannt. Ein typischer Dienstag für mich.

Für mein eigenes Pensum an Training bleibt derzeit schon wenig Zeit, aber es ist noch gut machbar, da ich eine gute Auffassungsgabe habe und auch gut aufholen kann.

Zudem überlege ich eventuell ein berufsbegleitendes Studium zu starten. Bleibt dafür noch Zeit? Schafft man es in der Situation als Angestellter, Vater und Trainer noch die nötige Energie und die Disziplin aufzubringen um sich 10 Stunden in der Woche so komplexen Themen zu widmen? Wo sollte man Abstriche für die optimale Work-Life-Balance machen? Ich lasse diese Frage gerne für Diskussionen offen stehen.

Allgemein finde ich, ist es momentan eine sehr spannende Lebensphase, man konnte schon etwas Erfahrung sammeln, hat einige gute und auch schlechte Erkenntnisse auflesen können.

Nun versucht man auch zu unterscheiden in welche Aktivitäten man seine Energie investieren möchte. Man schaut wer seine Bemühungen wahrnimmt und honoriert oder wer einen nur als Mittel zum Zweck nutzt. Ich kann nur aus Erfahrung sprechen, verkauft euch nicht unter dem Wert! Und dabei rede ich nicht nur von Geld, sondern Wertschätzung. Wertschätzung ist eine enorme Ressource, die allen Beteiligten viel Energie und Kraft gibt.

Wie es mit mir in den nächsten Monaten weitergeht, weiß ich selbst noch nicht. Aber ich bin mir sicher, egal wie ich mich entscheide, ich werde für mich das Richtige tun und an daran wachsen.

In diesem Sinne, teilt gerne eure Gedanken mit mir. Gebt mir auch gerne Anregungen und Themenwünsche für den Blog und die Insights. Oss.

Ergänzendes Training zum Karate

Ihr trainiert fleißig, wollt aber gerne noch mehr erreichen? Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass ihr noch etwas langsam seid, zu schnell aus der Puste oder eure Schläge beim Trainingspartner kaum ankommen. Dann könnt ihr natürlich immer gerne ergänzendes Training zum Karate machen.

Was wollt ihr? Wo liegt euer größtes Defizit? Schreibt es auf.

Definiert ein konkretes Ziel. Schreibt nicht einfach nur auf, dass ihr mehr Ausdauer wollt. Nehmt euch einen Richtwert. Beispiel: Ihr schafft es 20 Minuten am Stück zu joggen. Setzt euch das Ziel 30 Minuten am Stück joggen zu können.

Legt dann einen konkreten Zeitrahmen fest. Am Ende dieser Timeline schaut ihr dann ob ihr das Trainingsziel erreicht habt oder ob es eventuell zu hoch angesetzt war. Beispiel: Das Ziel 30 Minuten am Stück zu joggen im Zeitrahmen vom 28.02.22 – 04.03.22 wurde nicht erreicht. Hier ist Selbstreflexion wichtig. Warum wurde das Ziel nicht erreicht? Wir gehen davon aus, dass die Trainingseinheiten eingehalten wurden. Aber der Zeitraum war zu kurz. Also definieren wir den Zeitrahmen neu und erweitern ihn. So sehen wir bei der nächsten Deadline ob wir das Ziel realistischer gesetzt haben und wissen für die Zukunft wie viel Zeit wir uns für realistische Ziele nehmen müssen.

Vernachlässigt dabei nicht euer Karate Training. Integriert das Fitnessprogramm sinnvoll in euren Alltag. Gerade beim Krafttraining ist es wichtig, dass ihr euren Muskeln eine Erholungsphase gönnt. Es gilt immer zu bedenken, dass sie nicht bei der Kontraktion, sprich im Training, sondern in der Zeit der Regeneration wachsen. Lasst also auch mal einen Tag Pause zwischen den Trainings oder achtet darauf welche Muskelgruppen ihr trainieren wollt und welche im Training ebenfalls stark gefordert werden. Genauere Informationen dazu findet ihr überall im Netz.

Einen Punkt in Sachen Beweglichkeit möchte ich euch noch unbedingt mit auf den Weg geben. Stichwort Dehnen. Dehnen ist hilfreich und wichtig im Karate. Jedoch seid vorsichtig! Beim Dehnen kann man sich auch stark verletzen. Stellt immer sicher, dass ihr euren Körper vorher warm gemacht habt und übertreibt es nicht. Es ist immer ratsam sich auch einen Trainer mit an die Seite zu nehmen und über das Vorhaben zu sprechen. Ihr nehmt ein paar Tipps mit und seid sicherer in eurem Unterfangen. Wenn ihr komplette Anfänger in Sachen Fitness seid, schaut euch Videos an, wie die Übungen konkret ausgeführt werden oder besucht einen Kurs im Fitnessstudio. Dort werdet ihr dann wenn nötig korrigiert.

Heutzutage wird der Bereich Fitness immer weiter auseinander gepflückt und es kursieren die verrücktesten Ansichten und Trainingsweisen im Netz. Wenn ihr einen eurer Meinung nach kompetenten Fitnesstrainer /-Influencer besonders sympathisiert, dann haltet euch auch bitte nur an einen und lasst euch nicht von den zahlreichen anderen Meinungen ablenken. Das sorgt nur dafür das ihr wie ein Hase zwischen verschiedenen Trainings hin und her springt und der Effekt dadurch gen Null geht. Schaut nach Möglichkeit dabei aber auch auf deren Referenzen. Es gibt dafür nicht umsonst Ausbildungen und Studiengänge. Bleibt kontinuierlich dabei und ihr werdet Erfolge sehen.

In diesem Sinne, Sport frei, Oss.

Kann ich Karate anhand von Büchern oder Videos lernen?

Hallo, ich bin mir ziemlich sicher das sich so einige Menschen diese Frage schon mal gestellt haben. Stellt man diese Frage in “Kann ich etwas über Karate in Büchern oder Videos lernen?” um, dann ganz klares ja!

Jedoch finde ich es sehr utopisch ohne die prüfenden Augen eines Trainers eine Kampfkunst zu lernen. Jener Sensei beachtet nicht nur die Abläufe der Kata oder des Kumite. Er achtet auf die genaue Position und Führung eurer Arme und Beine. Auf die Körperhaltung und das Kime. Das richtige Timing und eure Atmung. All das essentielle Feedback wird euch kein Buch und auch kein Video geben können.

Es ist immer die beste Variante ein Dojo aufzusuchen und von Anfang an richtig zu lernen. Sonst lauft ihr Gefahr sich einschleichende Fehler zu verinnerlichen und diese dann wieder abzulegen ist oft sehr schwierig. Allerdings heißt das nicht, dass ihr euch von außen keinen Input holen dürft. Es ist sogar sehr ratsam sich Impressionen einzuholen um das eigene Gelernte besser zu verstehen. Ebenfalls kann es nie schaden zu Hause anhand dessen das Training fortzusetzen. Im Beitrag zuvor habe ich ein paar Bücher vorgestellt, darunter auch ein Buch für den Nachwuchs. Schaut dort gerne nochmal rein. Videos finden sich im Internet auch zahlreich. Achtet aber darauf, dass sie auch eurer Fachrichtung entsprechen. Am besten schaut ihr mal bei den zugehörigen Dachverbänden. Da lässt sich sicher etwas finden.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Training. Oss.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner