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Feedback zum Bullet Journal

Hallo Leute! Wie versprochen gebe ich euch mal einen kleinen Rückblick wie ich das Bullet Journal genutzt habe. Voller Euphorie habe ich es vorbereitet, inklusive Inhaltsverzeichnis, Index, Jahresplan. Ich habe mir Challenges gesetzt, die ich übers Jahr verfolgen wollte.

Kurzum, nach zwei Wochen war Schluss. Ich finde das Prinzip wirklich sehr gut und auch das Notizbuch hat es mir sehr angetan. Aber entweder habe ich vergessen hineinzuschreiben und war der Vollständigkeit halber mit Nachtragen beschäftigt oder ich hatte nicht die Disziplin. Ich bewundere jeden der das über das komplette Jahr durchzieht, denn ich sehe klare Vorteile darin. Jedoch ist es für mich auf Dauer nicht das richtige. Eventuell könnte ich mir eine abgewandelte Form vorstellen, doch dann mit einem vorgefertigten Exemplar um Zeit zu sparen. Habt ihr ähnliche oder komplett andere Erfahrungen gemacht? Schreibt mir gerne!

In diesem Sinne. Oss.

Bullet Journal, sinnvoll?

Hallo, heute gibt es etwas Offtopic. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und viele Menschen kommen mit ihren alljährlichen Neujahrsvorsätzen. Wie sinnvoll das ist, möchte ich gar nicht im Detail diskutieren. Auch ich habe mich gefragt, was das Jahr 2022 bringen wird. Wie wird sich das Leben verändern? Gibt es privat, beruflich oder gesellschaftlich gravierende Änderungen? Oder bleiben wir in unserer “neuen Normalität”? Soll ich mir jetzt hochtrabende Ziele setzen, die ich wahrscheinlich eh nicht oder nur unzufriedenstellend umsetzen werde? Nein!

Ich gehe das Jahr 2022 mal ganz anders an. Ich setze mir indirekt Challenges und verbinde sie mit alltäglichen Dingen, die ich sowieso machen muss. Dazu versuche ich einiges zu tracken, um den Ehrgeiz anzuspornen. Als “Folterinstrument :D” dafür möchte ich ein Bullet Journal nutzen. Positiver Nebeneffekt, ich habe einen Kalender und Notizbuch inklusive.

Ich habe mich in den letzten Tagen nun also hingesetzt und mich belesen, was dafür nötig ist. Ein Buch, ok. Aber damit ist es nach zahlreichen Meinungen nicht getan. Ich schaute also worauf genau zu achten ist, damit ich mich im Nachhinein nicht ärgere, wenn die Seitenzahlen nicht ausreichen oder Stifte “durchbluten” (Fachjargon?). Ich entschied mich nach ewigem Suchen für ein Modell der Firma “Lebenskompass”. Ich möchte an der Stelle aber darauf hinweisen, dass ich keine bezahlte Werbung betreibe. Ich habe das Buch noch nicht erhalten, von daher kann ich mir sowieso noch kein Bild machen.

Dann habe ich nun erstmal geschaut wie so ein Bullet Journal aufgebaut ist. Ich habe mir eine kleine Übersicht gemacht, wie ich es gestalten möchte. (Schaut euch dazu gerne auch ein paar Beiträge anderer Blogger an, um ein Bild von der Thematik zu bekommen. Bei Interesse stelle ich auch gerne Teile meines hoffentlich bald bei mir ankommenden Bullet Journals zur Verfügung.) Dabei setze ich einen Index (Inhaltsverzeichnis) ganz an den Anfang, gefolgt vom Key (Erläuterung verwendeter Symbole) und dem Future Log (Jahresübersicht). Nach dem Future Log reihen sich Monthly Log (Monatsplanung) und Daily Log (Tagesplanung) ein.

Wo habe ich dazwischen nun aber Platz für meine Tracker und Challenges? Vier meiner fünf Projekte siedle ich im Monthly Log an. Das beinhaltet einen Sport Tracker, wo ich meine Kraftsporteinheiten zu Hause und meine Karatestunden tracke. Als zweiten Tracker dachte ich an einen Stream Tracker für meine Twitch Streams, da ich dies im neuen Jahr auch wieder etwas öfter machen wollte. Der dritte Tracker beinhaltet eine Übersicht meiner Haushaltstätigkeiten. Ich möchte so einfach im Auge behalten, was ich wie oft mache oder welche Gebiete ich evtl. etwas vernachlässigt habe. Der letzte Part im Bunde ist eine Wegwerf-Challenge. Minimalismus ist “in”, so habe ich den Verdacht. Aber darum geht es mir nicht. Mir ist aufgefallen wie krass man sich mit unnützen Gegenständen zumölt. Deshalb versuche ich für jeden Tag in der Woche 1-2 unnütze Gegenstände wegzuwerfen.

Im Future Log findet das fünfte Projekt, ein Spar Tracker Platz. Natürlich spare ich sowieso jeden Monat einen gewissen Satz, aber ich fand ein kleines Taschengeld für die Hobbys kann man sich noch zusätzlich ansparen. So habe ich mir überlegt jede Woche das Geld vom Pfandautomaten wegzulegen. Im Schnitt könnten dadurch um die 500€ pro Jahr zusätzlich gespart werden. Und selbst wenn ich nur die Hälfte spare, ist schon ein nettes Sümmchen für meine Hobbys drin.

Nun warte ich ungeduldig auf die Ankunft meines Bullet Journals. Angepriesen durch den Versanddienstleister ist der morgige Tag. Ich bin gespannt. Dann geht es am Wochenende an die Umsetzung. Spätestens Samstag Abend möchte ich beginnen und den Grundstein legen.

Wie denkt ihr darüber? Findet ihr Bullet Journals sinnvoll? Was haltet ihr von der Idee und habt ihr vielleicht selbst schon Erfahrungen sammeln können? Ich bin gespannt ob ich es tatsächlich täglich nutzen werde oder auf einen wöchentlichen Eintrag reduziere. Vielleicht ist es ja auch einer dieser Neujahrsvorsätze, den ich spätestens nach zwei Wochen in den Wind schieße.

Wenn ihr Interesse habt, halte ich euch gerne auf dem Laufenden. Rutscht gut ins neue Jahr, bleibt gesund! Oss.

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