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Bullet Journal, sinnvoll?

Hallo, heute gibt es etwas Offtopic. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und viele Menschen kommen mit ihren alljährlichen Neujahrsvorsätzen. Wie sinnvoll das ist, möchte ich gar nicht im Detail diskutieren. Auch ich habe mich gefragt, was das Jahr 2022 bringen wird. Wie wird sich das Leben verändern? Gibt es privat, beruflich oder gesellschaftlich gravierende Änderungen? Oder bleiben wir in unserer “neuen Normalität”? Soll ich mir jetzt hochtrabende Ziele setzen, die ich wahrscheinlich eh nicht oder nur unzufriedenstellend umsetzen werde? Nein!

Ich gehe das Jahr 2022 mal ganz anders an. Ich setze mir indirekt Challenges und verbinde sie mit alltäglichen Dingen, die ich sowieso machen muss. Dazu versuche ich einiges zu tracken, um den Ehrgeiz anzuspornen. Als “Folterinstrument :D” dafür möchte ich ein Bullet Journal nutzen. Positiver Nebeneffekt, ich habe einen Kalender und Notizbuch inklusive.

Ich habe mich in den letzten Tagen nun also hingesetzt und mich belesen, was dafür nötig ist. Ein Buch, ok. Aber damit ist es nach zahlreichen Meinungen nicht getan. Ich schaute also worauf genau zu achten ist, damit ich mich im Nachhinein nicht ärgere, wenn die Seitenzahlen nicht ausreichen oder Stifte “durchbluten” (Fachjargon?). Ich entschied mich nach ewigem Suchen für ein Modell der Firma “Lebenskompass”. Ich möchte an der Stelle aber darauf hinweisen, dass ich keine bezahlte Werbung betreibe. Ich habe das Buch noch nicht erhalten, von daher kann ich mir sowieso noch kein Bild machen.

Dann habe ich nun erstmal geschaut wie so ein Bullet Journal aufgebaut ist. Ich habe mir eine kleine Übersicht gemacht, wie ich es gestalten möchte. (Schaut euch dazu gerne auch ein paar Beiträge anderer Blogger an, um ein Bild von der Thematik zu bekommen. Bei Interesse stelle ich auch gerne Teile meines hoffentlich bald bei mir ankommenden Bullet Journals zur Verfügung.) Dabei setze ich einen Index (Inhaltsverzeichnis) ganz an den Anfang, gefolgt vom Key (Erläuterung verwendeter Symbole) und dem Future Log (Jahresübersicht). Nach dem Future Log reihen sich Monthly Log (Monatsplanung) und Daily Log (Tagesplanung) ein.

Wo habe ich dazwischen nun aber Platz für meine Tracker und Challenges? Vier meiner fünf Projekte siedle ich im Monthly Log an. Das beinhaltet einen Sport Tracker, wo ich meine Kraftsporteinheiten zu Hause und meine Karatestunden tracke. Als zweiten Tracker dachte ich an einen Stream Tracker für meine Twitch Streams, da ich dies im neuen Jahr auch wieder etwas öfter machen wollte. Der dritte Tracker beinhaltet eine Übersicht meiner Haushaltstätigkeiten. Ich möchte so einfach im Auge behalten, was ich wie oft mache oder welche Gebiete ich evtl. etwas vernachlässigt habe. Der letzte Part im Bunde ist eine Wegwerf-Challenge. Minimalismus ist “in”, so habe ich den Verdacht. Aber darum geht es mir nicht. Mir ist aufgefallen wie krass man sich mit unnützen Gegenständen zumölt. Deshalb versuche ich für jeden Tag in der Woche 1-2 unnütze Gegenstände wegzuwerfen.

Im Future Log findet das fünfte Projekt, ein Spar Tracker Platz. Natürlich spare ich sowieso jeden Monat einen gewissen Satz, aber ich fand ein kleines Taschengeld für die Hobbys kann man sich noch zusätzlich ansparen. So habe ich mir überlegt jede Woche das Geld vom Pfandautomaten wegzulegen. Im Schnitt könnten dadurch um die 500€ pro Jahr zusätzlich gespart werden. Und selbst wenn ich nur die Hälfte spare, ist schon ein nettes Sümmchen für meine Hobbys drin.

Nun warte ich ungeduldig auf die Ankunft meines Bullet Journals. Angepriesen durch den Versanddienstleister ist der morgige Tag. Ich bin gespannt. Dann geht es am Wochenende an die Umsetzung. Spätestens Samstag Abend möchte ich beginnen und den Grundstein legen.

Wie denkt ihr darüber? Findet ihr Bullet Journals sinnvoll? Was haltet ihr von der Idee und habt ihr vielleicht selbst schon Erfahrungen sammeln können? Ich bin gespannt ob ich es tatsächlich täglich nutzen werde oder auf einen wöchentlichen Eintrag reduziere. Vielleicht ist es ja auch einer dieser Neujahrsvorsätze, den ich spätestens nach zwei Wochen in den Wind schieße.

Wenn ihr Interesse habt, halte ich euch gerne auf dem Laufenden. Rutscht gut ins neue Jahr, bleibt gesund! Oss.

Interview mit meiner Tochter

Heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag. Mich interessiert, was meine Tochter Nele mit ihren 4 Jahren vom Karate hält. Was motiviert sie, was macht besonders Spaß und wie ist es den eigenen Vater als Trainer zu haben. Ich finde es immer spannend zu sehen was in ihrem kleinen Köpfchen vor sich geht. Los geht´s!

Warum machst du Karate?

Nele: Das weiß ich gar nicht genau. Ich mache einfach Karate, weil Papa mir das früher mal gezeigt hat. 🙂

Was macht dir besonders Spaß beim Sport?

Nele: Der “Karateschlag”. 🙂

Wie ist es mich als Trainer zu haben?

Nele: Richtig gut! Papa bringt uns richtig viel bei, was mir richtig viel Spaß macht! 🙂

Was fällt dir als Erstes ein, wenn ich sage “Wir fahren jetzt zum Sport.”?

Nele: Sportsachen mitnehmen! 🙂

Wer ist dein großes Vorbild?

Nele: Papi Papi! Papa kann schon Oi Zuki! KI! 🙂

Möchtest du deine erste Prüfung schon nächstes Jahr machen?

Nele: Jaaa!! 🙂

Was würdest du anderen Kindern sagen, die überlegen auch mit Karate anzufangen?

Nele: Das Karate Spaß macht. 🙂

Welchen Gürtel möchtest du gerne mal haben?

Nele: Den Blauen! 🙂

So das waren alle Fragen. Natürlich musste ich einige Wörter leicht verändern, damit es für alle verständlich ist, aber alle Antworten kommen zu 100% so von meiner 4 jährigen Tochter. Ich hoffe es ist für euch genauso spannend zu sehen, was im Kopf der Kinder vorgeht und wir konnten euch das ein oder andere Schmunzeln ins Gesicht bringen. Wenn ihr weiteres Interesse an Neles Meinung hegt, schreibt es mir gerne.

Schöne Weihnachtszeit. Bis bald. Oss.

🙂

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