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Warum eigentlich Karate? (1)

Dieses Thema ist sehr umfangreich. Deshalb wird es in mehreren Beiträgen behandelt werden.

Als erstes möchte ich über das ganzheitliche Training des Körpers sprechen. Alles von Kopf bis Fuß wird trainiert und trägt seinen Teil für den Sport bei. Dabei geht es beispielsweise um Kondition, Koordination und Beweglichkeit. Auch Schnelligkeit und Stärke werden benötigt, um alle Übungen umsetzen zu können.

Wer seinen Körper gesund und fit halten möchte, ist beim Karate also definitiv an der richtigen Adresse. Für jede Körperbeschaffenheit ist ein Training möglich. Zusammen mit den Trainern werden Ziele gesetzt und Zeitrahmen um diese zu erreichen. Möchte jemand z.B. einfach nur die Fitness halten, ist das gängige ausgewogene Training samt Laufen, Liegestütze und Stretching ausreichend. Möchte man ein bestimmtes Ziel oder auch Defizit direkt angehen, kann man dies also vorab mit dem Sensei besprechen. Da wie wir wissen das Karate nicht an der Dojo-Grenze endet, ist es ratsam auch außerhalb des Trainings an den ergriffenen Maßnahmen festzuhalten und zu unterstützen.

Auch wenn man die Grundpfeiler des Karate betrachtet, kann man erkennen, dass der Körper ganzheitliches Training benötigt. Es werden bei verschiedensten Übungen Körperspannung gebraucht oder auch Flexibilität der einzelnen Gliedmaßen, damit ein Tritt auch in die richtige Richtung geht bzw. die gewünschte Höhe erreichen kann.

Mehr zum Thema gerne in künftigen Beiträgen.

Oss.

Die richtige Dojo-Wahl

Bei diesem Punkt gibt es einiges zu beachten. Zu allererst sollte sich euer künftiges Dojo in Wohn- oder Arbeitsplatznähe befinden. Es bringt nichts, wenn ihr einem Verein beitretet, weil er beispielsweise viele Mitglieder hat, er aber andersrum viel zu weit entfernt ist und ihr es zeitlich kaum schafft die Trainingsstätte im Alltag zu erreichen. Schaut also, dass es für euch immer möglich ist, die Trainingszeiten ohne viel Stress einzuhalten.

Punkt zwei ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die man treffen muss.  Welche Stilrichtung möchte ich einschlagen? Ich persönlich betreibe Shotokan-Karate, aber es gibt noch einige Andere. Am besten ihr informiert euch im Detail über jede Stilrichtung und wechseln ist im Nachhinein auch noch möglich. Zu gegebener Zeit werde ich dazu ebenfalls einen Beitrag verfassen.

Als dritten Punkt möchte ich gerne auf die Mitgliederzahl eingehen. Worauf legt ihr dabei wert? Sollte es lieber etwas ruhiger und familiärer zugehen, oder steht ihr auf gefüllte Hallen mit ordentlich Action? Bedenkt dabei, dass umso mehr Schüler angemeldet sind, auch mehr Trainer vorhanden sein sollten, um eine gute Betreuung sicherzustellen.

Punkt Vier betrifft die finanzielle Seite. Schaut euch genau die Kosten an, welche auf euch zukommen. Im Vergleich zu anderen Sportarten fallen diese meist zwar relativ gering aus, aber stellt trotzdem sicher, dass eure Vereinsbeiträge immer ohne Rückbuchungen bezahlt werden können. Diese können je nach Verein variieren. Außerdem zahlt ihr in der Regel noch weitere Beiträge bei den jeweiligen Verbänden. In jedem Fall sind alle anfallenden Kosten in der Finanzordnung des Vereins aufgeführt.

Alles in allem solltet ihr auf euer Bauchgefühl hören. Beantwortet die oben aufgeführten Punkte und ihr werden sehen, dass sich die Auswahl rapide einschränken wird. Sollte ich einen für euch wichtigen Punkt vergessen haben, oder ihr möchtet zu einem Thema nähere Informationen, schreibt es gerne in die Kommentare.

Was passiert in der ersten Unterrichtsstunde?

Du hast dich nun nach einer langen Pause oder als kompletter Neueinsteiger entschlossen das Karatetraining aufzunehmen und vereinbarst ein Probetraining um den auserkorenen Verein kennenzulernen.

Du fragst dich: „Was erwartet mich?“, „Was kann ich tun, um möglichst gut vorbereitet zu sein?“

Nachdem du nun ein erstes Probetraining im örtlichen Dojo vereinbart hast, steigt langsam die Aufregung. Ich kann da ganz klar Entwarnung geben. Es ist weder nötig sofort einen Karate Gi zu kaufen, noch im Voraus irgendwelche Techniken über Suchmaschinen zu suchen.

Gehe möglichst entspannt an die Sache ran. Packe dir ein paar Sportsachen ein (Schuhe werden, wenn medizinisch nicht notwendig nicht gebraucht) und nimm ausreichend Getränke (am besten Mineralwasser ohne Kohlensäure) und gerade im Sommer ein Handtuch mit.

Sei gerne ein paar Minuten eher da und stelle dich vor dem Training nochmal dem Trainer vor. Er wird dir dann den Ablauf deiner ersten Stunde erklären. Traditionell wird im Karate ein Begrüßungsritus durchgeführt. Achte dabei auf die anderen Schüler und folge den Anweisungen des Trainers. In den meisten Fällen wirst du in der ersten Stunde nebenherlaufen und versuchen die Übungen so gut es geht nachzumachen. Dabei geht es nicht darum, dass du die Übungen perfekt ausführst, sondern ein erstes Gefühl für die verschiedenen Bewegungsabläufe bekommst. Optimalerweise hat dein Dojo jemanden für dich zur Einführung abgestellt oder dein Trainer erklärt dir nebenher die getätigten Anweisungen.

Nachdem du nun etwas über die Begrüßungsrituale gelernt hast, Erwärmung und Training mitgemacht hast, ist dein erstes Training nach einer abschließenden Cooldown-Phase schon beendet.

Nun kannst du offen gebliebene Fragen stellen und dich für oder gegen den besuchten Verein entscheiden. Einige Vereine bieten auch mehr als nur eine Probestunde an, damit sich der künftige Schüler ein besseres Bild vom Verein und dessen Mitglieder machen kann. Dieses Angebot solltest du nach Möglichkeit auch wahrnehmen.

Ich hoffe ich konnte einen ersten Einblick gewähren. Bei Fragen und Themenwünschen, schreibt mir einfach. Ich versuche möglichst alle Anfragen in kommenden Beiträgen einzubinden.

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